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Reise & Erholung
Urlaub wie bei "Mamma in bella italia"
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Hallo & willkommen...!
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TUI will in der Toskana das größte Tourismusprojekt des Unternehmens verwirklichen
Soso, junger Mann. Sie möchten also bei der TUI anfangen. Wie sind denn die Italienischkenntnisse? Schon mal Oliven geerntet? Trüffeln gesucht? Wenigstens Wein gekeltert? Ja, was wollen Sie denn dann bei uns - auf der Piazza Bratwurst verkaufen?
Klar, ein paar Leute da unten machen sich Sorgen. In der Ortszeitung stand was von „deutscher Eroberung“. Die sollen sich abregen. Schöner als jetzt wird es allemal. Glauben Sie denn, unsere Kunden wollen, dass wir Betonklötze hochziehen? Wollen sie natürlich schon, aber nicht in der Toskana. Da wollen sie unberührte Landschaft. Mal unter uns: Die Italiener, ganz liebe Menschen, superherzlich. Aber ihr eigenes Land unberührt lassen, das kriegen sie einfach nicht hin. Bauen mitten ins schönste Panorama Fabriken, die kurz danach Konkurs anmelden. Lassen uralte Katen verfallen, nur weil man nicht mehr drin wohnen kann. Kippen ihren Müll gottweißwohin. Aber nicht in unserem Dorf. Das bringen wir auf Vordermann. Italienische Lebensart plus deutsche Ordnung! Von wegen „...oder umgekehrt“. Warten Sie nur ab, bald sieht’s da aus wie im Tessin.
Italiener, wie gesagt, ganz liebe Menschen, supergastfreundlich. Aber das ist ja gerade der Haken. Kommt einer und will birra, kriegt er birra. Bloß an dem birra verdienen wir nichts. Umsatz bringt der vino. Und das Menü zum vino. Samt Übernachtung im restaurierten Herrenhaus und Ayurveda am nächsten Morgen. Mit einem Wort: Qualitätstourismus! Wir wollen mehr von den Gästen, die den halben Tag unter der Pergola hocken und Landschaften zeichnen oder wenigstens Goethe lesen. Aber die gehen uns stiften, wenn am Nebentisch ein Kegelclub Die Wacht am Rhein anstimmt. Und hier kommen Sie ins Spiel. Wir haben ja in Casteldingsbums gewissermaßen das Hausrecht. Da müssen wir nicht tatenlos zusehen, wie Nicht-Kunden sich TUI-Dienstleistungen erschleichen. Na, in der von uns renovierten Kirche Kerzen anzünden zum Beispiel. Oder in unserer authentischen Trattoria „Bei Mamma“ subventionierte Pasta verdrücken. Was glauben Sie denn, was wir Mamma zahlen müssen, damit sie das Zeug nicht mehr im Supermarkt kauft?
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