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Stress-Essen ist ungesund
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(djd/pt). Hektik am Morgen, raus aus dem Haus - Frühstück? Keine Zeit! Dann: Stress im Job. Wieder bleibt eine Mahlzeit auf der Strecke. Wenn abends endlich genug Zeit ist, dem guten Essen zu frönen, schlagen viele über die Stränge. Beherzt greifen sie zu Vorspeise, deftigem Hauptgang und packen womöglich noch ein zuckersüßes Dessert obendrauf. Nach dem Hungern über den Tag, wird der Magen überfordert. Völlegefühl, Magendruck und unangenehmes Brennen in der Speiseröhre sind nicht selten die Folge.
Die Säure stoppenDer Grund für säurebedingte Beschwerden: Zu fette oder zu süße Speisen mindern die Schließkraft des Muskels (Sphinkter) zwischen Magen und Speiseröhre. Er verhindert normalerweise den Rückfluss von Nahrungsbrei oder Magensaft in die Speiseröhre. Eiweißreiche Lebensmittel wie Milch und Fleisch regen zudem die Säureproduktion an, vor allem wenn gleichzeitig zu wenig kohlenhydrat- und ballaststoffreiche Lebensmittel verzehrt werden. Auch kohlensäurehaltige Getränke fördern das Aufstoßen und den Rückfluss von saurem Mageninhalt in die Speiseröhre. Hilfe bieten in solchen Fällen rezeptfreie Medikamente wie Talcid, die die Säure neutralisieren und den Selbstschutz des Magens fördern.
Stress-Essen ist ungesundDie Auswirkungen einer regelmäßigen Nahrungsaufnahme im Vergleich zu einer unregelmäßigen hat auch eine US-Studie untersucht. Erstmals wurde hier gezeigt, dass regelmäßiges Essen gesundheitsfördernd ist. Eine Gruppe verzehrte über acht Wochen dreimal am Tag eine Mahlzeit, die andere aß nur einmal täglich. Nach einer elfwöchigen Pause wurden die beiden Gruppen jeweils mit der anderen Diät konfrontiert. Die Kalorienzufuhr war so bemessen, dass das Gewicht beibehalten wurde.
Drei Mahlzeiten pro Tag sollten es mindestens seinDas Ergebnis: Setzten sich die Teilnehmer nur einmal am Tag an den Esstisch, hatten sie mehr Hunger, litten an erhöhtem Blutdruck sowie einem gestiegenen Cholesterinspiegel. Auch die Verdauung war überfordert, was sich in Völlegefühl äußerte.
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